Invasive Hornissen - Worauf wir jetzt achten müssen
Nicht nur für Insekten stellt die invasive Hornisse eine Herausforderung dar. Im Frühling baut sie ihre ersten Nester häufig im Siedlungsraum – an geschützten Orten wie Hecken, Dachvorsprüngen, Schuppen oder sogar Spieltürmen auf Spielplätzen. Wird ein Nest bei Gartenarbeiten, beim Spielen oder anderen Aktivitäten im Freien versehentlich gestört, verteidigen die Tiere ihr Nest energisch. Dadurch kann es zu gefährlichen Situationen kommen.
Früherkennung ist entscheidend
Um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse einzudämmen, ist eine frühe Entdeckung der Nester besonders wichtig. Nur so kann verhindert werden, dass im Herbst mehrere hundert Jungköniginnen ausschwärmen und neue Nester gründen.
Die Asiatische Hornisse erkennt man an ihrem überwiegend schwarzen Körper mit feinen gelben Streifen sowie an den auffallend gelben Beinenden. Ein einzelnes Tier ist in der Regel nicht gefährlich, doch in der Nähe eines Nestes steigt das Risiko deutlich. Ein Sicherheitsabstand von mindestens fünf Metern sollte unbedingt eingehalten werden.
Wichtig ist, Sichtungen der Asiatischen Hornisse zu melden. Nutzen Sie dafür die offizielle MeldeplattformExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.. Mit einem Foto oder Video kann eine Beobachtung gemeldet werden, damit Fachpersonen nach möglichen Nestern suchen können.
Bitte versuchen Sie niemals, ein Nest selbst zu entfernen. Die Tiere verteidigen ihre Nester mit grosser Intensität, was gefährlich werden kann. Die Entfernung von Nestern der Asiatischen Hornisse muss durch Spezialisten erfolgen und wird vom Kanton koordiniert.