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Informatik an der Schule, aktueller Projekt-stand

Der Einbezug modernster Informatikmittel in den täglichen Unterricht ist ein wesentlicher Bestandteil des neuen Lehrplans. Der Stundenplan für die Mittelstufen der 5. und 6. Klasse wird eigens mit dem neuen Fach Medien & Informatik erweitert. Der Schulrat hat das in der letzten Legislatur erstellte Informatik-Konzept übernommen und für die Projektrealisierung konkretisiert.

Das Projekt befindet sich bereits in der Umsetzungsphase und setzt sich aus folgenden Hauptpfeilern zusammen:

• Investition in neue Infrastruktur
• Neues Support- und Medienpädagogikkonzept
• Aufbau des pädagogischen Know-how (Ausbildung des Lehrpersonals)

Investition in neue Infrastruktur (Hard-ware, Netzwerk etc.)
Wir erneuern die in die Jahre gekommene Infrastruktur und schaffen die notwendigen Hilfsmittel an. Dabei kommt uns der relativ späte Einstieg und Projektstart entgegen. Schulgemeinden, die in den letzten 2-3 Jahren ihre Infrastruktur erneuerten, haben für ihre Lehrkräfte oft zwei Geräte angeschafft: Ein Notebook sowie für den Schulunterricht ein Tablet. Aufgrund der Marktentwicklung entschieden wir uns für einen pragmatischen Ansatz: Jede Lehrperson erhält nur ein einziges «Kombigerät», ein so genanntes Convertible. Damit vereinfachen wir nicht nur die Abläufe sondern reduzieren auch die Kosten für die Anschaf-fungen und den Unterhalt wesentlich.

Die Planung für die Jahre 2017-2019 sieht Investitionsbeiträge zwischen CHF 120'000 und CHF 150'000 vor, im Total von ca. CHF 405'000 für die 3 Jahre. An der letzten Schulbürgersammlung vom März 2017 wurde die erste Kredittranche von CHF 120'000 gutgeheissen.

Die aktuelle Phase 1 schreitet planmässig voran, die bestehende Server- und Netzwerkinfrastruktur sowie die Lehrergeräte werden in den nächsten Wochen und Monaten ausgetauscht. Phase 2 beinhaltet die Anschaffung der Schülergeräte und in den weiteren Etappen ab 2019 elektronische Wandtafeln etc.

Bei der Ausarbeitung der Projetplanung ist die Erkenntnis gereift, die Realisierung schneller voranzutreiben und mit der Phase 2 nicht wie ursprünglich geplant bis ins Schuljahr 2018/19 zu warten, sondern sogleich im Anschluss an die Phase 1 auszuführen. Durch die Straffung des Zeitplanes lassen sich nebst weiteren Vorteilen auch Kosten von ca. CHF 20'000 einsparen, u.a. für den Verzicht auf das Führen einer doppelten Infrastruktur.

Basierend auf der neuen Ausgangslage hat der Schulrat Andwil-Arnegg beschlossen, die zweite und ursprünglich für Sommer 2018 vorgesehene Kredittranche für die Phase 2 vorzuziehen, über den Betrag von CHF 150'000. Auf das gesamte IT-Investitionsvolumen hat dieser Entscheid keine Auswirkungen. Der Kreditrahmen bleibt wie ursprünglich geplant. Der Entscheid dient lediglich dazu, dass die Lieferung der Schülergeräte bereits im nächsten Januar stattfinden kann. Damit kann die Projektrealisierung nahtlos weitergeführt werden. Dieser Schulratsbeschluss untersteht dem fakultativen Referendum.

Neues Supportkonzept
Die Schule Andwil-Arnegg ist von der Grösse her mit einem mittelständischen Unternehmen vergleichbar. Über 70 Angestellte, davon ca. 50 Lehrkräfte, 60 Computer (bisher die Hälfte) und 125 Schülergeräte, zwei Klassensätze Tablets und ebenfalls neu bis zu 400 Schüleraccounts müssen verwaltet und supportet werden. Bis anhin wurde der IT-Support fast gänzlich extern ausgelagert. Aufgrund der neuartigen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21 und den gestiegenen Anforderungen setzt die Schule Andwil-Arnegg auf ein Konzept, welches u.a. auch die Maitlisek in Gossau erfolgreich anwendet. Der First- und Second-Level Support wird ab August 2017 durch die hausinterne Mediamatikerin (Lehrtochter im 3. Ausbildungsjahr) abgedeckt. Ihr weiteres Aufgabengebiet beinhaltet u.a. auch die Unterstützung des Schulsekretariats, den Aufbau und die Pflege der Homepage, des Sharepoints und des Intranets sowie konzeptionelle und gestalterische Tätigkeiten.

Aufbau des pädagogischen Know-hows
Der Einsatz der neuen technischen Hilfsmittel verändert auch die Art des Unterrichtens. Mit gezielten Kursen und Weiterbildungen werden die Lehrkräfte befähigt, die neuen Medien nutzbringend und stufengerecht im Unterricht einzusetzen. Für den Aufbau der pädagogischen Medienkompetenz sowie der Koordination der Informatik konnte mit Sidonia Zwyssig eine erfahrene und kompetente Lehrerin gewonnen werden, welche diese Aufgaben in einem Teilpensum übernimmt. Zudem ist geplant, sich mit anderen Gemeinden zu vernetzen und diese Kompetenz interregional zu entwickeln.

Projektverlauf
Es ist unser erklärtes Ziel, ab Februar 2018 in allen Klassen inkl. Kindergärten mit dem IT-unterstützten Unterricht zu beginnen. Bis zum Herbst 2017 wird dazu die Server- und Netzwerkinfrastruktur erneuert, die Lehrergeräte angeschafft und bis Ende Jahr die Lehrkräfte geschult und auf die neuen Anforderungen vorbereitet. Im Januar erfolgt die Lieferung und der Rollout der Schülergeräte.

Datum der Neuigkeit 18. Aug. 2017